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Prof. Dr. Heike Paul

Heike Paul ist eine international renommierte Kulturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt im Bereich der Affektstudien. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kulturwissenschaften vornehmlich auf der Erforschung der Formen und Funktionen des Sentimentalen (Global Sentimentality Project) und des impliziten Wissens. Seit Beginn ihrer akademischen Laufbahn setze sie in Lehre, Forschung und Verwaltung Schwerpunkte in den Bereichen Diversität und Gender.

Sie studierte von 1987 bis 1994 Amerikanistik, Politikwissenschaften und Anglistik an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main und an der University of Washington, Seattle (DAAD-Stipendium). Nach dem Magisterabschluss promovierte sie im DFG-Graduierten­kolleg „Geschlechterdifferenz und Literatur“ an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war anschließend als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Leipzig tätig, wo sie sich 2004 habilitierte. Im gleichen Jahr folgte sie einem Ruf an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) auf den Lehrstuhl für Amerikanistik. In Erlangen war sie stellvertretende Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs „Kulturhermeneutik im Zeichen von Differenz und Transdifferenz“ und Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs „Präsenz und implizites Wissen“.

Zahlreiche Fellowships und Gastprofessuren führten sie als DAAD-Postdoc an die Harvard University, als Fellow an das Wissenschaftskolleg zu Berlin, als Gastprofessorin („Harris Distinguished Visiting Professor“) an das Dartmouth College, als Gastdozentin an die Keele University und die Universität Zürich und als Gastwissenschaftlerin an die University of Toronto und die University of Illinois, Urbana-Champaign. 2018 hielt sie die Kantorowicz-Lecture in Political Language in Frankfurt zum Thema „Staatsbürger­sentimentalismus, American Style“.

Zu ihren wichtigsten Publikationen zählen die Monographien Kulturkontakt und Racial Presences: Afroamerikaner und die deutsche Amerika-Literatur, 1815-1914 (2005) und The Myths That Made America (2014) sowie die Mit-Herausgeberschaften Pirates, Drifters, Fugitives: Figures of Mobility in the U.S. and Beyond (2012), Critical Regionalism (2016) und The Comeback of Populism: Transatlantic Perspectives (2019).

Heike Paul ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Direktorin der Bayerischen Amerika-Akademie, für die sie sich u.a. als transatlantische Netzwerkerin engagiert. 2018 bekam sie den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehen.

Prof. Dr.

Heike Paul

Department of English and American Studies
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Bismarckstr. 1
91054 Erlangen

Telefon:+43 316 380 - +49 9131 85-22437


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