Dr. Immanuel Harisch MA MA,
Immanuel R. Harisch ist Historiker mit Schwerpunkten auf Arbeit, Geschlecht, Bildung und wirtschaftliche Beziehungen. In seiner mit dem Walter Markov Preis für Globalgeschichte ausgezeichneten Dissertation beschäftigte er sich mit Bildungseinrichtungen, Netzwerken und Mobilitäten afrikanischer Gewerkschaften und innerhalb der internationalen Arbeiterbewegung während des Kalten Krieges. Derzeit ist er geschäftsführender Herausgeber der Open-Access-Zeitschrift Stichproben - Vienna Journal of African Studies. Neben einem von ihm mitverfassten Sammelband über die Beziehungen zwischen der DDR und Afrika während des Kalten Krieges hat er Zeitschriftenartikel über organisierte Arbeit in Afrika und die internationale Gewerkschaftsbewegung, Sozialismen in Afrika und Wissensproduktion an afrikanischen Universitäten veröffentlicht. Er arbeitet als Post-Doc an der Universität Wien in dem FWF Projekt „A Socialist Workplace in Postcolonial Africa: A Connected History of the Yugoslav Workforce in Zambia“. Als Senior Fellow für das Forschungsprojekt „Frauen- und Geschlechtergeschichte in Südosteuropa im 20. Jahrhundert“ hat Dr. Harisch die Aufgabe, die Verflechtung zwischen Jugoslawien und anderen staatssozialistischen Ländern und postkolonialen Staaten in Afrika in Bezug auf Gender zu erforschen und wird zu diesem Zweck Ende 2024 Oral History-, Archiv- und Bibliotheksrecherchen in Dar es Salam, Tansania, und in Lusaka, Sambia, durchführen.