Prof.in Dr.in Martina Heßler
Als Kollegiatin des Graduiertenkollegs Technisierung und Gesellschaft am Fachbereich Gesellschafts- und Geisteswissenschaften der TU Darmstadt (1997–1999) sowie mit einem Forschungsstipendium am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz (2000) schrieb Heßler ihre Dissertation ›Mrs. Modern Woman‹. Zur Sozial- und Kulturgeschichte der Haushaltstechnisierung in Deutschland, mit der sie im August 2000 promoviert wurde.
An der Universität Bielefeld forschte sie von September 2000 bis März 2001 mit Postdoktorandenstipendium am Graduiertenkolleg Sozialgeschichte von Gruppen, Schichten, Klassen und Eliten. Mit einem Forschungsprojekt zu Wissenschafts- und Technikstädte im 20. Jahrhundert war sie von April 2001 bis Dezember 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschergruppe Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft und Technik. Formen der Wahrnehmung und Wirkung im 20. Jahrhundert am Zentrum für Wissenschafts- und Technikgeschichte München.
Von Januar 2003 bis April 2006 war Heßler wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der RWTH Aachen.
Nach ihrer Habilitation mit der Arbeit Das Städtische als Metapher. Zum Verhältnis von Stadt und Wissenschaft im 20. Jahrhundert im Januar 2006 lehrte sie von Mai 2006 bis Dezember 2009 als Professorin für Kultur- und Technikgeschichte an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main.
Ab Januar 2010 war sie Professorin für Neuere Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg.
Seit Februar 2019 lehrt sie Technikgeschichte an der TU Darmstadt. Sie forscht zu Mensch-Maschine-Verhältnissen, technologischen Fehlern und Technikemotionen.